Telespazio Germany, eine Tochtergesellschaft von Telespazio - einem Gemeinschaftsunternehmen von Leonardo (67%) und Thales (33%)- wird im Rahmen eines grenzüberschreitenden Projekts in Deutschland, Frankreich und der Schweiz Satellitenkommunikationssysteme für 25 Behördenstandorte am Oberrhein iefern und installieren.

Telespazio wird dabei Regierungspräsidien, Präfekturen, Abteilungen für Katastrophenschutz/Militär/Bevölkerungsschutz, Landratsämter, Stadtverwaltungen, Polizeidienststellen und Feuerwehren in allen drei Ländern ausrüsten. Die Systeme werden gleichzeitige Sprachkommunikation und Datendienste für Anwendungen wie Webbrowsing und E-Mail ohne jegliche Infrastruktur ermöglichen.

Unwetter, Starkregen, Hochwasserereignisse und andere Naturkatastrophen führen regelmäßig zu verheerenden Schäden und setzen dabei auch Festnetztelefonie und Mobilfunk außer Betrieb. Gerade zu dem Zeitpunkt sind die Kräfte der Katastrophenhilfe dringend auf verlässliche Kommunikationssysteme angewiesen. Diese Notfallkommunikation kann über die redundante und ausfallsichere Satellitenkommunikation gewährleistet werden. Telespazio ist seit 60 Jahren führend in der Entwicklung von Kommunikationssystemen für verschiedene Zwecke. Zu unseren Aktivitäten im Bereich der öffentlichen Infrastruktur gehören Flugsicherung, mobile Konnektivität und Systeme für die Notfalkommunikation.

"Die jüngsten verheerenden Überschwemmungen haben den Bedarf an solchen Systemen nur noch deutlicher gemacht. Die Systeme von Telespazio werden vielen Gemeinden zugute kommen und dafür sorgen, dass die Rettungs- und Hilfsmaßnahmen besser koordiniert werden können und dass die Rettungs- und Hilfskräfte in diesen Gebieten jederzeit in Verbindung bleiben können. Es ist uns ein besonderes Anliegen, durch die Lieferung von krisensicheren Kommunikationssystemen einen effektiven Beitrag zum Katastrophenschutz in den Ländern Deutschland, Frankreich und der Schweiz zu leisten", so Stefan Gramolla, Head of Division Secure Connectivity and Integration bei Telespazio Germany.

Datei:

WEBNEWS_Notfallkommunikation für Hochwasser-Risikogebiete

Die Ahr fließt an den vom Hochwasser zerstörten Häusern in Insul vorbei, 15. Juli 2021

 

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